
3 Tage Hüttenwanderung in den Südtiroler Dolomiten
Du bist auf der Suche nach einem kleinen Wanderabenteuer? Dann ist eine dreitägige Hüttenwanderung im Naturpark Schlern-Rosengarten in den Südtiroler Dolomiten genau das Richtige für dich! Hier erwarten dich grüne Almwiesen, schroffe Felswände, unberührte Täler und urige Hütten mit sehr leckerem Essen. In unserem Blogbeitrag findest du alle Infos, die du für eine tolle Zeit in den Bergen brauchst.

Allgemeines über Südtirol
📍Land: Italien
🛂 Visum: Nein (EU)
💵 Währung: Euro
💬 Sprache: Italienisch & Deutsch
🏷️ Preisniveau: eher Hochpreisig
🌞 Beste Reisezeit: Sommer
🚐 Fortbewegung: Auto, Bus & Bahn
💳 Bezahlen: Kreditkarte + Bargeld
Der Naturpark Schlern-Rosengarten
Der Naturpark Schlern-Rosengarten liegt im Herzen der Südtiroler Dolomiten und gehört zum UNESCO Weltnaturerbe. Zwischen dem markanten Schlernplateau und den imposanten Felszinnen des Rosengartens erstreckt sich eine alpine Traumkulisse, in der du auf weiten Almwiesen friedlich grasende Kühe und mit etwas Glück sogar neugierige Murmeltiere beobachten kannst. Mit rund 7.300 Hektar Fläche zählt der Park zu den ältesten Schutzgebieten Südtirols und bietet eine beeindruckende Vielfalt an Landschaften und Lebensräumen. Auf deiner Tour wirst du von herzlicher Südtiroler Gastfreundschaft empfangen, ob in urigen Hütten oder auf sonnigen Almen. Außerdem kannst du spektakuläre Ausblicke genießen, die dich garantiert nicht mehr loslassen.
Die Hüttenwanderung
Deine Basis: Völs am Schlern
Der kleine Ort liegt direkt am Fuß des Schlernmassivs und eignet sich ideal, um entspannt in die Tour zu starten. Wir haben im Gasthof zum Schlern* übernachtet, einem urigen traditionellen Holzgebäude, das von einem unglaublich herzlichen Ehepaar geführt wird und eine sehr gute Küche mit deftiger Tiroler Hausmannskost auftrumpft. Wir hatten Schnitzel, Bratkartoffeln und das beste Tiramisu unseres Lebens. Selbst wenn du nicht dort schläfst, lohnt es sich, hier unbedingt zum Abendessen einzukehren.


Am Abend vor dem Start können wir einen kleinen Spaziergang empfehlen. Du hast schöne Ausblicke auf die umliegenden saftig grünen Wiesen und kannst einen ersten Blick auf die über 2.000 Meter hohen steilen Felswände des Schlern werfen. Du bekommt bereits ein Gefühl für das, was dich die nächsten Tage auf deiner Hüttenwanderung erwartet.
Tag 1: Durch das Tschamintal hinauf zur Grasleitenhütte
Das Tschamintal
Am ersten Morgen fährst du mit der Buslinie 176 von der Haltestelle in Völs am Schlern nach Tiers / Weißlahnbad. Dort beginnt deine Wanderung durch das Tschamintal. Der Weg führt dich zuerst durch einen Nadelwald, begleitet vom Rauschen eines klaren Gebirgsbachs. Am Wegesrand findest du mehrere Brunnen aus ausgehöhlten Baumstämmen, aus denen frisches Quellwasser sprudelt. Perfekt für eine erste Erfrischung.


Nach einem kurzen, aber knackigen Anstieg öffnet sich das Tal zu einer Lichtung. Ein alter Holzschuppen, grasende Kühe, sattes Grün und dahinter die steilen Dolomitenwände. Wenn du genau hinschaust, entdeckst du hoch oben eine winzige rot weiße Flagge. Dort oben liegt die Grasleitenhütte.

Aufstieg zur Grasleitenhütte
Der Weg steigt nun stetig an und bringt dich etwa neunhundert Höhenmeter nach oben. Wenn du, wie wir, zu diesem Zeitpunkt noch nicht viele Bergtouren gemacht hast, wirst du hier ordentlich ins Schnaufen kommen. Aber irgendwann findest du deinen Rhythmus und merkst plötzlich, wie klein das Tschamintal unter dir geworden ist. Mach hier zwischendurch ruhig mal die ein oder andere Foto- / Verschnaufpause und genieße die atemberaubenden Ausblicke. Nun bist du auch schon bald an der zuvor aus dem Tschamintal noch so klein wirkenden rot weißen Flagge angekommen und hast einen ersten Blick auf dein Tagesziel.


Die Grasleitenhütte
Die Grasleitenhütte liegt auf 2.100 Metern auf einer schmalen grünen Hochwiese, eingerahmt von steilen Dolomitenwänden. Noch ein paar letzte Meter und du hast es geschafft! Sobald du ankommst, gönnst du dir am besten einen der unfassbar leckeren Kaiserschmarrn und ein Radler in der Sonne. Wir haben danach eine Stunde in den Hängematten gelegen und einfach genossen.


Für uns ist die urige Grasleitenhütte mit ihrer rustikalen Einrichtung und der Herzlichkeit von Hüttenwirt Hansl sowie seiner Familie und den Mitarbeitern auch an und für sich ein Highlight. Wenn du Hansl triffst, wirst du schnell merken, wie viel Herzblut in dieser Hütte steckt. Abends bekommst du hier ein Drei-Gänge-Menü aus klassischen Südtiroler Gerichten wie Schlutzkrapfen, Knödel oder Polenta in top Qualität!
Unser Dolomiten Abenteuer gibt es auch als Podcast-Folge
Tag 2: Über den Molignonpass zur Tierser Alpl und weiter zum Schlernhaus
Durch den Grasleitenkessel zum Molignonpass
Am zweiten Tag startest du direkt in den Grasleitenkessel. Die Landschaft gleicht zu Beginn mit den grauen Felswänden und dem Geröll einer Mondoberfläche.


Der Aufstieg zum 2.598 Meter hoch gelegenen Molignonpass hat es in sich, aber oben wirst du mit einem unglaublichen Panorama belohnt. Du siehst die Zacken des Rosengartenmassivs, den Kesselkogel, grüne Bergwiesen und in der Ferne das rote Dach der Tierser Alpl, welches dein Zwischenziel markiert.


Abstieg zur Tierser Alpl
Der anschließende Abstieg führt dich durch ein offenes Hochtal. Mit etwas Glück entdeckst du hier Murmeltiere, die neugierig aus ihren Höhlen schauen oder über die Wiesen flitzen. Nach einiger Zeit erreichst du die Tierser Alpl, eine wunderschön gelegene Hütte mit einer großen Terrasse. Hier kannst du wieder tolle Ausblicke genießen und dich stärken. Wir hätten uns fast festgesessen, so schön war es.


Übers Schlernplateau zum Schlernhaus
Nach der Pause wanderst du weiter in Richtung Schlernplateau. Der Weg führt entlang einer tiefen Schlucht und über einen kurzen steilen Anstieg hinauf auf die weite Hochfläche des Schlern. Die Landschaft öffnet sich und du läufst über sanfte Wiesen und zwischen verstreuten Felsblöcken hindurch. In der Ferne siehst du schon das Schlernhaus, das wie ein Schloss auf dem Plateau thront und daher auch den Titel „Das Schloss in den Bergen“ trägt.

An diesem Tag sammelst du insgesamt rund 450 Höhenmeter im Aufstieg und etwa 150 im Abstieg. Du kannst dir also am Ende des Tages wieder auf die Schulter klopfen und es dir in der ebenfalls wieder ausgezeichneten Gastwirtschaft des Schlernhauses gut gehen lassen.
Tag 3: Sonnenaufgang auf dem Petz und Abstieg nach Tiers
Besteigung des Petz
Am dritten Tag stehst du früh auf. Sehr früh. Um 4:30 Uhr geht es los. Mit Stirnlampen und Mondlicht wanderst du ca. zwanzig Minuten die letzten 200 Meter auf den Gipfel des Petz, dem höchsten Punkt des Schlern.


Es ist kalt und windig, aber sobald die Dämmerung beginnt, taucht ein sanftes Licht die Dolomiten in Pastellfarben. Ein Moment, den du so schnell nicht vergisst.

Abstieg nach Tiers
Nach dem Frühstück im Schlernhaus beginnt der lange Abstieg nach Tiers. Insgesamt geht es etwa 1.300 Höhenmeter bergab. Zuerst wanderst du über grüne Wiesen und gemütliche Pfade zur Sesselschwaige, wo du dir einen Kaffee gönnen kannst.Dann folgt die Bärenfalle, ein steiler, felsiger Schluchtsteig mit engen Kehren. Ein sehr fotogener Abschnitt der Bärenfalle ist der Knüppelweg, ein schmaler Holzbohlenweg entlang eines reißenden Gebirgsbachs.


Unterhalb der Baumgrenze geht es schließlich über Wald und Wiesenwege zurück nach Tiers. Nach einer kurzen Busfahrt und ein paar letzten Metern stehst du wieder in Völs und freust dich auf eine Dusche und ein gutes Essen.
Alles was du rund um die Hüttenwanderung wissen musst
Anreise nach Südtirol
Mit dem Auto
Mit dem Auto bist du so ziemlich überall aus Deutschland in einem Fahrtag (Berlin 9,5 Std., Hamburg 11,5 Std., Köln 9 Std., München 3,5 Std.) in Völs am Schlern.
Beachte, dass du bei der Durchquerung Österreichs eine Vignette brauchst. Diese kannst du entweder vorab beim ADAC oder kurz vor Österreich an einer Tankstelle kaufen. Hier hast du die Wahl zwischen einer Eintages- (8,6 €), einer 10-Tages- (11,50 €) oder einer 2-Monats-Vignette 28,90 €. Je nachdem, wann du vorhast, wieder zurück zu fahren. Außerdem kommen noch Mautgebühren für die Nutzung der Brennerautobahn A13 (11 €) und der italienischen Autobahn (ca. 5 bis 6 €) hinzu.
Mit dem Auto
Eine weitere bequeme Art der Anreise, wenn du nicht selbst fahren möchtest, ist die Bahn. Du kannst bequem mit dem Nachtzug von Berlin, Hamburg oder Köln nach München fahren. Von dort geht es am Morgen per Railjet / EuroCity direkt nach Bozen. Aus Bozen ist es dann nur noch eine ca. 30-MinütigeBusfahrt mit der Linie 170 bis nach Völs am Schlern.
Beste Reisezeit für eine Hüttenwanderung
Hauptsaison Mitte Juni bis Ende Juli
In der Hauptsaison sind die Hütten durchgehendbewirtschaftet, die Wege meist schneefrei und die Tage lang, warm und sonnig. Gleichzeitig steigt die Zahl der Wanderer an, besonders an Wochenenden und in den Sommerferien. Reserviere zu dieser Zeit unbedingt rechtzeitig (mindestens 2 Monate im Voraus) deinen Schlafplatz in den Hütten! Trotz der höheren Besucherzahlen bleibt die Landschaft beeindruckend und mit etwas Timing (Wochentage, frühe Starts) kannst du auch im Sommer ruhige Abschnitte erwischen.
Wir waren Mitte Juni unmittelbar nach der Öffnung der Hütten und noch vor den Sommerferien dort. Zu dieser Zeit empfanden wir es noch als relativ ruhig.
Nebensaison Anfang September bis Anfang / Mitte Oktober
Im Herbst erlebst du die Region ruhiger und mit klarer, frischer Luft. Die Wanderwege sind leerer und die Vegetation und das Licht sind zu dieser Jahreszeit besonders schön. Allerdings können die Temperaturen stark schwanken, sodass du morgens noch etwas fröstelst, mittags schwitzt und abends wieder ein Fleece brauchst. Generell ist das Wetter im Herbst unbeständiger und je weiter es in Richtung Mitte Oktober geht, musst du bereits mit Schneefall in den höheren Regionen rechnen. Die Hütten haben in der Regel bis Anfang / Mitte Oktober geöffnet, wobei dies ebenfalls von der Wetterlage abhängig ist.
Wetterhinweis: Behalte jederzeit das Bergwetter im Auge, denn das Wetter kann in den Dolomiten schnell umschlagen! Nutze dafür die regionale Bergwetter‑Website zur aktuellen Lageeinschätzung.
Gasthof und Hütten
Hier findest du nochmal alle Unterkünfte für deine Hüttenwanderung. Wir können alle drei sehr empfehlen.
Völs am Schlern: Gasthof zum Schlern*
Hütte Tag 1: Grasleitenhütte
Hütte Tag 2: Schlernhaus
Hinweise: Sowohl in der Haupt- als auch in der Nebensaison solltest du deinen Schlafplatz in den Hütten unbedingt mit einigem Vorlauf per Mail / Kontaktformular reservieren. Die Hütten sind sehr beliebt und die Schlafplätze begrenzt. Wir haben unsere Hütten für Mitte Juni sogar schon Ende Januar reserviert, da wir ganz sicher sein wollten. Generell sollten aber auch vier bis acht Wochen ausreichen.
Nimm außerdem genügend Bargeld mit, da du in der Grasleitenhütte nur Bar zahlen kannst und im Schlernhaus das Kartenlesegerät aufgrund der instabilen Verbindung manchmal streikt.

Bezahlen auf den Hütten
Wenn du oben in den Dolomiten unterwegs bist, wirst du schnell merken: Bargeld ist dein bester Freund. Auf der Grasleitenhütte wird nach unserer Erfahrung nämlich ausschließlich bar kassiert, ganz klassisch, ganz unkompliziert, aber eben ohne Kartenterminal.
Im Schlernhaus sieht es etwas moderner aus: Kartenzahlung ist grundsätzlich möglich, aber nur, wenn das Netz gerade Lust hat. Und das hat es dort oben nicht immer. Wenn der Empfang weg ist, geht plötzlich wieder nur Bargeld.
Ganz anders die Tierser Alpl: Dort kannst du problemlos mit Karte zahlen, egal ob Mittagessen, Kuchen oder ein kühles Getränk. Trotzdem empfiehlt es sich, nicht darauf angewiesen zu sein.Unsere Empfehlung: Nimm etwa 150 – 200 € als Taschengeld pro Personmit. Damit bist du auf der sicheren Seite – für Essen, Getränke und die kleinen Freuden, die eine Hüttenwanderung erst richtig gemütlich machen. Denn mal ehrlich: Wenn du nach einem langen Wandertag auf der Hütte ankommst, willst du nicht darüber nachdenken müssen, ob der Kaiserschmarrn oder ein erfrischendes Radler noch „drin“ ist. Das ist einfach nur nervig. Mit genug Bargeld kannst du genießen, ohne zu rechnen.
Packtipps für deine Hüttenwanderung
Generell empfehlen wir dir, nur das Nötigste mitzunehmen, da die Wanderung mit insgesamt ca. 3.000 Höhenmetern schon an und für sich eine sportliche Angelegenheit ist. Unsere Rucksäcke hatten ein Packgewicht von jeweils 7 kg, so dass wir mit Wasser und ein bisschen Proviant auf 9 kg kamen. Mehr als 10 Kilo würden wir nicht empfehlen.
Das darf auf einer Hüttenwanderung auf keinen Fall fehlen:
- Guter Wanderrucksack: Du wirst in den drei Tagen ca. 7 kg Gewicht mehrere Stunden am Tag über insgesamt 3.000 Höhenmeter mit dir herumtragen. Aus eigener Erfahrung können wir dir sagen, dass deine Schultern und dein Rücken sich für einen guten Rucksack sehr bedanken werden. Wir können den Deuter Futura 30SL * für Frauen und den Deuter Futura 32 * für Herren empfehlen
- Regenschutz* für den Rucksack: Sollte dein Rucksack nicht sowieso schon einen Regenschutz dabei haben, nimm sicherheitshalber einen mit. Denn falls dich in den Bergen ein Regenschauer so richtig erwischt, bekommst du deine Sachen nicht so schnell wieder trocken.
- Eingetragene Wanderschuhe mit Umknickschutz: Ein absolutes Muss! Die teils steinigen und unebenen Wege verlangen deinen Knöcheln einiges ab und du möchtest dort oben auf keinen Fall umknicken! Starte außerdem niemals mit ganz neuen Schuhen. Frische Blasen können dir sonst schon am ersten Tag die komplette Wanderung vermiesen.
- Sonnenbrille: Wenn die Sonne in den Dolomiten scheint, kann sie ordentlich blenden und du möchtest doch die schönen Ausblicke genießen können, oder?
- Cap: Du hast da oben unterwegs nirgendwo Schatten. So schützt du dich vor einem Sonnenstich.
- Kleine Tube Sonnencreme: Auf über 2.000 Metern holst du dir sonst schnell einen Sonnenbrand!
- Wind & Regenjacke*: Auch im Sommer! Das Wetter kann schnell umschlagen.
- Schlauchschal*: Schützt Hals und Ohren, falls es mal windig oder kalt wird.
- Atmungsaktive T-Shirts*: Du wirst ordentlich ins Schwitzen kommen. Funktionsshirts trocknen schnell, sind angenehm zu tragen und geruchsarm.
- Ein Fleece (Herren) * & (Damen) *: Morgens und Abends wird es dort oben auch im Sommer gerne mal etwas frischer.
- Hütten bzw. leichte Hausschuhe*: Ebenfalls Pflicht auf den Hütten, denn die dreckigen Wanderschuhe musst du am Hütteneingang ausziehen.
- Jogginghose: Einfach sehr bequem nach einem langen Tag in der Wanderhose.
- Hüttenschlafsack*: Quasi ein ganz dünner Schlafsack, der aus Hygienegründen auf den Hütten Pflicht ist.
- Leichte Trinkflasche*: Bei so viel Anstrengung musst du auch unterwegs genug trinken.
- Faltbare Tupperdose* oder Bienenwachstücher*: Falls du dir mal einen Snack für unterwegs einpacken möchtest.
- Kulturbeutel zum Aufhängen*: Er ist praktisch, platzsparend und lässt sich kompakt zusammenfalten.
- Mikrofaser Handtuch*: Für eine erfrischende Dusche für der Hütte nach der Wanderung. Trocknet schnell und wiegt so gut wie nichts.
- Optional: Wanderstöcke*: Wir haben uns aufgrund von Gewicht und Anschaffungspreis gegen Wanderstöcke entschieden und sind davon ausgegangen, dass wir sie einfach nicht benötigen. Rückblickend können sie aufgrund der steilen Anstiege und Geröll auf den Wanderwegen aber eine gute Unterstützung sein.
Was kostet eine dreitägige Hüttenwanderung in den Dolomiten?
Diese Frage lässt sich aufgrund der schwankenden Preise je nach Saison und dem persönlichen Konsumverhalten nicht ganz so einfach und generell beantworten. Wir haben dir aber eine Kostenübersicht für Unterkünfte, Verpflegung und Transport zusammengestellt, an der du dich orientieren kannst:
Unterkünfte:
Verpflegung:
Transport:
Hi, wir sind Lena & Philippe
Seit 2023 sind wir als Langzeitreisende unterwegs und teilen unsere Reiseerfahrungen mit dir in unserem Reiseblog, im Podcast und auf Instagram. Wir versorgen dich mit allen wichtigen Informationen und Tipps aus eigener Erfahrung, sodass du unbeschwert deine Reise genießen kannst.
Wir haben dir weitergeholfen, deine Reiseplanung erleichtert und du möchtest dich bedanken,
dann kannst du uns gerne auf einen virtuellen Kaffee einladen! 🙂

Häufig gestellte Fragen
Hier findest du unsere Antworten auf häufig gestellte Fragen rund um eine Hüttenwanderung in den Dolomiten:
Wann ist die beste Zeit für eine Hüttenwanderung?
Das hängt wie so oft von deinen Vorlieben ab. Bevorzugst du gutes Wetter, ist der Sommer deine Jahreszeit. Hier hast du zu Beginn der Hauptsaison (Mitte Juni) die besten Chancen, die Dolomiten bei Sonnenschein und noch verhältnismäßig ruhig zu genießen. Wenn dir Ruhe wichtiger ist, dann empfehlen wir die Nebensaison ab Anfang September.
Muss ich die Hütten vorab reservieren?
Ja. Die Schlafplätze in den Hütten sind sowohl in der Haupt- als auch in der Nebensaison sehr begehrt. Kümmere dich also rechtzeitig (vier bis acht Wochen – in der Ferienzeit besser zehn Wochen) um eine Reservierung.
Wie fit muss ich für die Hüttenwanderung sein?
Für diese Wanderung solltest du schon ein bisschen Grundfitness mitbringen, denn insgesamt kommen etwa 3000 Höhenmeter zusammen und über 2000 m wird die Luft spürbar dünner. Wenn du dir Zeit lässt und dein eigenes Tempo gehst, ist die Tour aber auch für Berganfänger, wie wir es waren, gut machbar und macht richtig Spaß.
Was muss ich unbedingt mitnehmen?
Diese Dinge sind aus unserer Sicht unverzichtbar für eine Hüttenwanderung
- Guter Wanderrucksack: Empfehlung Deuter Futura 30SL * für Frauen und Deuter Futura 32 * für Herren
- Eingetragene Wanderschuhe mit Umknickschutz
- Hüttenschlafsack*
- Hütten bzw. leichte Hausschuhe*
- Sonnenbrille und Cap
- Kleine Tube Sonnencreme
- Wind & Regenjacke*
- Atmungsaktive T-Shirts*
- Ein Fleece (Herren) * & (Damen) *
- Schlauchschal*
- Leichte Trinkflasche*
- Mikrofaser Handtuch*
- Kulturbeutel zum Aufhängen*
- Optional: Wanderstöcke*
Kann ich auf den Hütten mit der Karte zahlen?
Nicht überall. Auf der Grasleitenhütte kannst du nur mit Bargeld zahlen und im Schlernhaus gibt es keine Garantie, dass das Kartenlesegerät funktioniert. Nur auf der Tierser Alpl kannst du dich auf Kartenzahlung verlassen. Nimm entsprechend genug Bargeld mit. Wir empfehlen ca. 150 – 200 € als Taschengeld pro Person.
Unsere Hüttenwanderung als Podcast-Folge
Unsere Dolomiten-Abenteuer kompakt für dich als Inspiration zum Mitreisen im Kopf.
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Hey Dolomiten (Südtirol)! – 3 Tage Hüttenwanderung im Naturpark Schlern-Rosengarten
Dich zieht’s in die Berge? Dann komm mit uns auf eine dreitägige Hüttenwanderung in den Südtiroler…
